Sanierung der Häuser in der Pletschbachstraße geht gut voran

Jetzt steht auch das Bauschild und gibt der ganzen Sache einen klaren Rahmen für ein gemeinsames Projekt zwischen Eigentümern-Stadt-Land-Bund und Verein



Nun bekommt man langsam ein Bild, wie die WEG RWV- Giesen einmal das Stadtteilbild von Hackenbroich prägen wird. Das erste Haus ist fast fertig, neue Eingänge, neues Flugdach, energieschonend Isoliert und mit einem freundlichem Anstrich versehen, ist das Haus für die Entwicklung auf dem Energiemarkt bestens gerüstet. "Es kann nicht sein, dass die Nebenkosten, die Zweitmiete, höher ausfällt als die Kaltmiete", beschreibt Roland Hoffmann, der Geschäftsführer vom Stadtteilverein Aktiv für Hackenbroich die Situation," Ziel ist es gerade in Zeiten immer knapper werdender Energiereserven durch geschickte Baumaßnahmen den Verbrauch zu senken".
"Bis zu diesem Ziel haben wir viele Enttäuschungen wegstecken müssen, oft war die Finanzierung des Eigenanteils nicht realisierbar, dann hakte es bei der Zustimmung der Eigentümer, jetzt hören wir nur positive Dinge und sind auf einem guten Weg", betont der Vorsitzende des Stadtteilvereins, Karl-Ulrich Burow. "Vor allem freut es mich, dass die WEG-Stange im Bereich der Neckar- und Mainstraße ihren Eigenanteil fast zusammen hat und im ähnlichen Stil die Häuser sanieren will". Der Bürgermeister, Heinz Hilgers, gab auf seiner Pressekonferenz die Marschrichtung vor. "Wir sind als Stadt bereit unseren Teil der Finanzierung aufzubringen und werden bis zum 30.Juni 2008 einen Antrag auf Förderung bei Land NRW stellen. Dabei hoffen wir, ende 2008, einen positiven Bewilligungsbescheid zu erhalten, der die Sanierungsmaßnahme absichert". Endlich greifen die Projekte der "Sozialen Stadt" auch in Hackenbroich. Was Hackenbroich von anderen Projekten der Sozialen Stadt unterscheidet ist die sehr zerstückelte Eigentümerstruktur und die Schwierigkeit diese vielen Eigentümer für ein Ziel zu vereinigen. Hier ist es gelungen. Der lange Atem von Stadt, Land und Akteuren des Stadtteilvereins insbesondere aber der eiserne Wille von Dietrich Giesen, dem Verwaltungschef der WEG, haben dies möglich gemacht.
Am 16. Juli 2008 wird sich der ehemalige Bundesbauminister Kurt Bodewig von den Baufortschritten vor Ort informieren. Er stellte am 8. Oktober 2001 im Bürgerhaus in Hackenbroich die entscheidenden Weichen für die Genehmigung der Fördergelder. Jetzt kann er mit stolz sehen, wie sinnvoll und zukunftweisend diese Gelder den Stadtteil Hackenbroich positiv verändert haben.