Ex-Minister Kurt Bodewig informiert sich über den Stand des Stadtteilprojektes

Kurt Bodewig und Roland Hoffmann freuen sich gemeinsam über den Erfolg des Stadtteilprojektes "Soziale Stadt Hackenbroich"

Was am 8. Oktober 2001 los ging bekommt nun klare Konturen. "Wenn ich ehrlich bin, so richtig habe ich nicht mit so einem überragenden Erfolg dieses Projektes gerechnet und um so schöner ist es jetzt die Früchte der gemeinsamen Arbeit einzufahren", freut sich der Ex-Minister Kurt Bodewig bei seinem Besuch im Sanierungsprojekt "Pletschbachstraße".
"Ich kenne nichts Vergleichbares ", hebt Kurt Bodewig auf die sehr differenzierte Eigentümerstruktur und die damit verbundene Schwierigkeit so viele Menschen für ein gemeinsames Ziel - einer qualitativ hochwertigen und nachhaltigen Sanierung- zu motivieren, ab.
"Besonders freue ich mich darüber, dass die Stadt Dormagen ihren Beschluss gefasst hat und wir jetzt noch das OK des Landes brauchen für den zweiten Bauabschnitt im Bereich der Main und Neckarstraße, der WEGII/Stange", betont K. Bodewig.
"Die besondere Situation der WEG-Giesen hier war die, das der Vorgänger in der Hausverwaltung Gelder veruntreut hatte und Herr Giesen mit 180.000DM Schulden einen Neuanfang wagen musste", erklärt Heinz Hilgers der Bürgermeister der Stadt Dormagen.
"Was es vorher nicht in diesem Ausmaß gegeben hat, ist die Verhaltensänderung der Bewohner, sie achten auf Sauberkeit und identifizieren sich sehr viel stärker mit ihrem Wohnraum", beschreibt Dietrich Giesen die soziale Situation vor Ort. "Die Bewohner spüren die Verbesserungen bei den Energiekosten, wir rechnen mit langfristigen Einsparungen von bis zu 30%".
"Im Nachhinein will ich mich auch dafür bedanken, dass Herr Hauschild das damals trotz der massiven Kritik durchgestanden hat und diese Veränderungen in Hackenbroich erst möglich gemacht hat", hebt Heinz Hilgers nochmals das Engagement seines Vörgängers hervor.
Das Stadtteilprojekt nähert sich seinem Ende und hat seit 2001 mehr erreicht, als man sich vorgenommen hatte. Jetzt noch ein positiver Bescheid des Landesbauministers und die Sanierung von rund einem Drittel der Wohnungen wäre geschafft und die Brücke über die Salm-Reifferscheidt-Allee wäre geschlagen.